Fr. Hummel hockt seit der IUI am Montag in einem Loch.
Ich weiß nicht einmal so recht, wie ich da überhaupt rein geraten bin.
Irgendwie hat sich unmittelbar nach der IUI ein Alles-doof-Schalter bei mir umgelegt und ich zweifele an allem. An der Praxis, an der Methode, am Spermiogramm, an mir sowieso und überhaupt...
Leider finde ich hier unten auch keine Leiter zum wieder raus krabbeln.
Von einer bequemen Rolltreppe ganz zu schweigen.
Also bin ich auf der Suche nach einem netten Menschen, der mir vielleicht ein Seil runter wirft heute durch die einschlägigen Foren getiegert.
Wirklich hilfreich finde ich das Portal www.rund-ums-baby.de
Hier habe ich mich mit einer Frage an Hr. Dr. Moltrecht gewandt und eine Antwort erhalten, die wieder ein wenig Hoffnung macht.
Hier meine Frage:
Guten Tag,
mein Mann (28) und ich (26) sind seit Jahresanfang in Kinderwunschbehandlung in Dresden.
Bei mir liegt eine Follikelreifungsstörung vor. Unter Clomifen aber regelmäßig gute Erfolge: 2 Follikel mit IUI an Tag 12-15.
Leider ist das Spermiogramm meines Mannes schon in der Diagnose mit
eingeschränkter Motilität, einer unterdurchschnittlichen Morphologie und
vor allem mit 0% motilen Spermien nach 24 Stunden aufgefallen.
Bisher haben wir 2 IUI mit Clomifen, Predalon und Utrogest machen lassen.
Bei der ersten IUI hatten wir nach Aufbereitung 25% A + 56% B, insg. 33,7 Mio., 7% Normalformen.
Bei der zweiten IUI nach hohem Fieber (40°C eine Woche zuvor) wieder
nach Aufbereitung 10% A + 62% B, insg. 16 MIo., 5% Normalformen.
Ich bitte Sie um Ihre Einschätzung der Erfolgsaussichten durch IUI unter
den beschriebenen Gegebenheiten insb. unter Berücksichtigung der 24
Stunden Motilität.
Würden Sie grundsätzlich zu einer anderen Methode raten?
Vielen Dank!
Antwort von Dr. Moltrecht:
Hallo,
aus der Ferne würde ich doch noch Inseminationen versuchen - die Chance liegt bei ca. 15 %.
Alles Gute
R. Moltrecht