(Nadine Gordimer, südafrikan. Schriftstellerin)

Freitag, 18. Januar 2013

1. IUI

Wie geplant hatte ich heute Mittag meine erste IUI.

Im Ultraschall vorher war auf der rechten Seite leider nur noch ein Follikel sichtbar. Links immer noch einer und unverändert klein. Wo der zweite Follikel rechts hin ist, der gestern noch da war, weiß natürlich niemand. entweder er war schon gesprungen oder aber, was ich nicht hoffen will, verkümmert.

Erfreulich hingegen war das Sperma-Ergebnis. 25% schnell bewegliche Schwimmer und insgesamt 33,7Mio. Einer muss es doch schaffen...

Jetzt heißt es waten, Fr. Hummel, warten...

Donnerstag, 17. Januar 2013

Follikel-TV (2/1)

Ich habe gebrütet. Und wie!

Schleimhaut bei 13mm. Rechts zwei Follikel mit 17 und 18mm und links noch ein kleiner Spätentwickler mit 14mm, der wohl aber aus dem Rennen ist.

Heute Nachmittag werde ich mit 5000IE Predalon auslösen. Und damit wäre dann auch endlich beantwortet wozu Fr. Hummel so viel Bauchfett hat...

Morgen darf ich dann in der Mittagspause zur IUI antreten. Stressig aber dank dem neuen Job mit flexiblen Arbeitszeiten machbar.

Dienstag, 15. Januar 2013

Follikel-TV (1/1)

Heute war ich zu ersten Kontrollultraschall.

Soweit ist bei Fr. Hummel alles zufriedenstellend. Rechts ein Follikel mit 16mm und ein paar kleine und links einer mit ca. 14mm. Gebärmutterschleimhaut bei 7mm.

Ich bin zufrieden bisher und die Ärztin soweit auch. Am Donnerstag habe ich noch einmal Termin und dann wird entschieden, wann ich auslösen kann und wann wir die IUI machen.

Mittwoch, 9. Januar 2013

clomifen zum ersten

Wie erwartet hat am vergangenen Samstag die Blutung eingesetzt. Den sechsten ÜbungsZyklus habe ich also mit 49 Tagen und einem Eisprung an Tag 39 abgeschlossen.

Gestern war ich zum Start-Kontroll-Ultraschall noch schnell bei der Ärztin und eben habe ich mir die erste Clomifen eingeworfen.

Sofern ich in den nächsten Tagen nicht mit den üblichen Nebenwirkungen zu tun habe und mich hier ausheule, melde ich mich nächste Woche nach dem nächsten Ultraschall.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Das kommt mir schwedisch vor

Ihr wisst ja noch gar nicht, dass Fr. Hummel neben ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit in der Werbebrache, in der sie übrigens seit Jahresanfang den Arbeitgeber gewechselt hat, nebenberuflich noch als freuschaffende IKEA Einrichtungsberaterin/Möbelhausführerin/Einkaufshilfe tätig ist.

Ich kenne nach einer neuen Küche, einem riesigen Kleiderschrankt,... eigentlich kurzum seit einer 99,99% IKEA eingerichteten Wohnung das gesamte Sortiment besser als die Mitarbeiter und, was noch wichtiger ist, sämtliche Abkürzungen in der "Möbelausstellung". Das führt regelmäßig dazu, dass ich von Eltern, Freunden, Bekannten oder besonders gerne auch vom HummelBruder gebeten werde, sie bei Besorgungen im schwedischen Möbelhaus zu begleiten.

Meinen Vater zum Beispiel habe ich so schon mehrfach davor bewahrt, dem Wahnsinn zu verfallen, meine Mutter bekam ihre neue Arbeitsplatte, die so gar nicht in den schicken Audi passen wollte, schließlich doch noch frei Haus geliefert; durch mich im bei IKEA gemieteten T5 Transporter und mein Bruder... Ja mein lieber HummelBruder! Der ist im Frühjahr bei den Eltern ausgezogen. Folglich: Wohnung einrichten. Wo? IKEA...

Heute war das neue Regal für die Küche dran. Und nun kommt Fr. Hummel, die sich gerade hoffnungslos verzettelt hat, zu dem, was sie euch eigentlich erzählen wollte: Der HummelBruder und ich saßen mal wieder länger bei der Warenausgabe und fanden und inmitten von Kindern wieder. Kleine Kinder. So richtig klein.
Eines lag direkt vor und auf einem roten IKEA Sofa im Wartebereich, während der dazugehörige Papa das Wickeltuch vorbereitete. Der kleine war ausgesprochen friedlich und gluckste so vor sich hin, bis Papa ihn in das olle Tuch steckte.... Geschrei zum Ersten.
Das zweite Kind beschäftigte sich gerade intensiv mit der Weiterbildung der kindlichen Feinmotorik an der Puzzelwand, als Papa die erwarteten Möbel holte und Mama beschloss, ihr die Jacke anzuziehen... Geschrei zum Zweiten.
Das dritte Kind ließ sich stolz vom Papa auf dem picke-packe vollen Transportwagen auf den Möbeln oben auf kutschieren. Als das nicht mehr schnell genug voran ging trotz mehrmaliger gegenteiliger Aufforderungen... Geschrei zum Dritten.

Der HummelBruder bemerkte darauf hin nur trocken, es sei wie mit einem Rudel Wehrwölfe: Einer fängt an und alle machen mit.

Fr. Hummel fand es einfach nur schön.

Fazit: Tragetuch ist doof, Jacke anziehen ist auch doof, langsam fahren? Richtig: doof.
Fr. Hummel definitiv viel zu wenig schwanger!

HummelKurve 5/47 - Chaos total

Schnell noch meine aktuelle HummelKurve:

Wie ihr seht, ist dieser Zyklus in so einigen Punkten verbesserungswürdig:
1. Er ist so lang, dass er kaum noch in das BlogLayout passt.
2. Das was der Zykluskalender da als Eisprung interpretiert, war keiner. Stattdessen kaotisches Auf und Ab.
3. Eissprung an ZT 38 - ausgerechnet an Heilig Abend... Das waren die Schwiegereltern da. Keine Lust auf Sex!
4. Temperaturanstieg kommt nicht aus der Hüfte.
5. Schwanger? Dieser tolle Hinweis da unten rechts im Bild macht nur Sinn, wenn das System den Eisprung korrekt annimmt... Das hättet ihr euch schenken können!

Ich erwarte also morgen den Temperaturabsturz und in den nächten zwei, drei Tagen die einsetzende Blutung. Und dann kann endlich der erste ClomifenZyklus mit IUI starten...!

Dienstag, 1. Januar 2013

NeujahrsGedanken

Phu! Nach Weihnachten und Sylvester liegen ein paar schöne, wenn auch stressige Tage (endlich) hinter Fr. Hummel und dem HummelMann. Und so komme ich auch (endlich) wieder dazu, mich meinem HummelBlog zu widmen.

Zu allererst wünsche ich euch allen natürlich ein gesundes, glückliches und in jeder Hinsicht erfolgreiches Jahr 2013!

Bei Fr. Hummel begann es ungewohnt melancholisch, nachdenklich, fast traurig. Der HummelMann und ich feierten das neue Jahr in Thüringen, auf einem Berg, auf einem Turm. Im beißenden Wind, bei klirrender Kälte. Dafür aber mit unvergleichbarer Aussicht. Und wie wir da so standen, erinnerte ich mich zurück, wie 2012 angefangen hatte: Mit Freunden. An der Ostsee. Am Strand, mit Gischt, brodelnden Wellen und einem salzigen Geschmack auf den Lippen. Wunderschön. Damals war ich voller Hoffnung und Zuversicht. Der HummelMann und ich hatten gerade bemerkt, dass wir soweit sind, dass wir uns nun ein HummelBaby wünschen. Wir begrüßten also das neue Jahr mit einem wohlig warmen Gefühl im Bauch und der festen Überzeugung, schon Ende des Jahres ein wunderbares Neugeborenes auf den Armen zu tragen und wenn nicht, dann wenigstens kugelrund unter dem Weihnachtsbaum.

2012 kam und ging. Die Ereignisse dieser Zeit kennt ihr.
2013 beginnt weder mit Baby auf dem Arm noch mit Bauch.

Die Erwartung, die uns in der Silvesternacht 2011/2012 begleitete ist leisen Ängsten und zaghafter Hoffnung gewichen.