(Nadine Gordimer, südafrikan. Schriftstellerin)

Mittwoch, 3. Juli 2013

und jetzt hab' ich wieder was zum Nachdenken

Thema: humangenetische Beratung. Aber dazu später.

Bei dem Beratungstermin gestern kam nichts Halbes und nichts Ganzes raus. Von sieben Spermiogrammen waren fünf nicht wirklich ganz schlecht, aber doch mit ICSI-Indikation. (Das hätte man uns auch währen des vergangenen halben Jahres mit fünf IUI mal in dieser Deutlichkeit sagen können!) Eins war ganz miserabel, aber durch hohes Fieber erklärbar. Und eines, ausgerechnet das letzte zur fünften IUI, war gut und absolut ausreichend für eine IVF.
Kurzum: Fr. Dr. weiß nicht was sie mit uns machen soll. IVF oder ICSI?

Zur Klärung wird nun Ende Juli noch einmal ein SG gemacht, das den Ausschlag geben soll.
Falls es dann eine ICSI wird, wurde uns eine vorherige humangenetische Untersuchung empfohlen. Und daran habe ich schwer zu grübeln. Will ich es wirklich wissen? Muss ich es wissen? Welche Konsequenzen würde ich aus den möglichen Ergebnissen ziehen? Würde ich überhaupt Konsequenzen ziehen?